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Spitzentechnologie im OP

„Mako“ : Die neue robotische Unterstütztung im OP

Mako OP-Team mit Mako Roboterarmsstem
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Seit kurzem kommt mit dem „Mako“ eine neue robotisch unterstützte Spitzentechnologie im OP zum Einsatz.

Auf den Millimeter und das Grad genau – so arbeitet die neue robotische Unterstützung im OP der LVR-Klinik für Orthopädie Viersen. Neu im Team ist nämlich der „Mako“.

Was ist der "Mako"?

Großzügige Unterstützungamen „Mako“ verbirgt sich ein roboterarmassistiertes Chirurgiesystem, das beim Gelenkersatz neue Maßstäbe setzt. Diese Spitzentechnologie wird erst in rund 20 orthopädischen Zentren in Deutschland eingesetzt. Für das Kompetenzzentrum in Süchteln ist der Einsatz des „Mako“ ein folgerichtiger Schritt, was die Innovation und Entwicklung betrifft. Dr. Jochen Neßler, Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Klinik, erklärt: „Seit über anderthalb Jahrzehnten setzen wir in unserer Klinik künstliche Kniegelenke mit Hilfe moderner Computernavigation ein.“ Er fügt hinzu: „Hierbei handelt es sich um ein Verfahren, das genaue Planung und große operative Präzision möglich macht.“ Dass es noch präziser geht, macht ab sofort der „Mako“ möglich.

Welchen Vorteil hat "Mako"?

Die Operation wird millimetergenau individuell für die Patientin oder den Patienten vor dem Eingriff geplant – und dann genauso perfekt ausgeführt. Die robotisch unterstützten Instrumente hat dabei immer noch der Operateur selbst in der Hand, aber Fehler lässt der Mako nicht mehr zu. Das präzisiert Dr. Jochen Neßler: „Selbst, wenn ich es wollte, könnte ich zum Beispiel keine Bänder oder Gefäße mehr versehentlich verletzen, denn dann stoppt die Säge sofort.“ Stellt sich also die Frage, ob ein erfahrener Operateur nun überflüssig ist. Neßler: „Da irrt man gewaltig. Die perfekte Ausführung nützt nur dann, wenn die Planung für den individuellen Fall auch perfekt ist. Und das kann eben nur der sehr erfahrene Spezialist.“

Großzügige Unterstützung

Die Anschaffung der hochmodernen Spitzentechnologie wurde durch die großzügige Unterstützung des Fördervereins der Klinik ermöglicht. Vereinsvorsitzende Margret Maier erklärt: „Unser Ziel ist es, die Klinik zu unterstützen – vor allem geht es darum, den Patientinnen und Patienten die bestmögliche Versorgung zukommen zu lassen. Die robotische Unterstützung im OP ist dabei ein wesentlicher Aspekt, der die Orthopädie zukunftsfit hält.“ Sie fügt hinzu: „Diese Unterstützung des Fördervereins war nur durch großzügige Spenden möglich, allein aus den Mitgliedsbeiträgen hätte es nicht bestritten werden können.“